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Europas Quanten-Community trifft sich dieses Jahr in Hannover

Europas Quanten-Community trifft sich dieses Jahr in Hannover

Quantum Valley Lower Saxony (QVLS) richtet Europas größte Quantenkonferenz aus

Niedersachsens Quantenallianz QVLS bringt die European Quantum Technologies Conference (EQTC) 2023 und somit die führenden Köpfe der Quantentechnologien aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik nach Hannover. Vom 16. bis zum 20. Oktober werden bis zu 1000 Gäste zu der Veranstaltung erwartet, die das QVLS in Zusammenarbeit mit dem „Quantum Flagship“, dem mit einer Milliarde Euro dotierten zentralen Innovationsprogramm der Europäischen Kommission, organisiert.

Bereits der erste Tag der EQTC zeigt, was Niedersachsen zum europaweiten Quanten-Hotspot macht. Die Konferenzgäste haben dann die Chance, die Infrastruktur des Quantum Valley Lower Saxony zu erkunden. Dafür öffnen die Leibniz Universität Hannover, die Technische Universität Braunschweig und die Physikalisch-Technische Bundesanstalt als wissenschaftliches Rückgrat des Verbunds ihre Labore und zahlreiche weitere Partner ihre Standorte. Besonderes Highlight sind dabei die Arbeiten an Ionenfallen-Quantencomputern, die, unterstützt vom Land Niedersachsen und der VolkswagenStiftung, seit 2020 auf Hochtouren laufen. Am Abend kommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für einen festlichen Empfang im Lichthof des Welfenschlosses an der Leibniz Universität zusammen.

Die folgenden vier Konferenztage führen ins Hannover Convention Center. Die zahlreichen Vorträge, Workshops, Ausstellungen und Begegnungsmöglichkeiten machen die EQTC zum Knotenpunkt der europäischen Quantenwelt: Einerseits werden dort die aktuellsten Fortschritte in Forschung und Wirtschaft präsentiert, andererseits ist das Netzwerktreffen Ausgangspunkt für neue Kooperationen.

Inhaltlich stehen neben dem Quantencomputing die Themen Quantenmetrologie, Quantensensorik und Quantenkommunikation sowie der Ausblick auf globale Entwicklungen im Fokus. Besondere Aufmerksamkeit erhält zudem die Überführung dieser forschungsintensiven Technologien in die europäische Industrie und die Vorstellung vielversprechender europäischer Startups. Besucherinnen und Besucher können dem Programm vor Ort oder via Onlinezugang folgen.

“Die Quantentechnologien sind ein junges, aber dynamisch wachsendes Feld. Ich freue mich außerordentlich, dass Hannover Gastgeber sein darf, wenn die europäische Wissenschaft, Industrie, Politik und Bildung sich zum ersten Mal seit der Pandemie wieder in Präsenz austauschen und ihre Ergebnisse vorstellen können”, erklärt Professor Christian Ospelkaus vom Institut für Quantenoptik der Leibniz Universität und Co-Vorsitzender des EQTC Organisationskomitees.

Professorin Michèle Heurs, Leiterin der Forschungsgruppe Quantum Control an der Leibniz Universität und ebenfalls Co-Vorsitzende des EQTC Organisationskomitees ergänzt: "Nicht nur die Grundlagenforschung boomt in den Quantentechnologien, weltweit werden bereits erste Ansätze und Prototypen für Anwendungen getestet. Dieses Feld hat schon heute eine enorme Relevanz für unser alltägliches Leben — und dieser Einfluss wird in Zukunft noch gewaltiger. Dass die EQTC von uns in Hannover ausgerichtet werden darf, ist uns daher eine große Freude und Ehre."

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit (ab März) auf der EQTC-Webseite: eqtc2023.qvls.de

 

Hinweis an die Redaktion:

Für weitere Informationen steht Ihnen Mechtild Freiin v. Münchhausen, Leiterin des Referats für Kommunikation und Marketing und Pressesprecherin der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon 0511 762-5342 oder per E-Mail unter kommunikation@uni-hannover.de gern zur Verfügung.