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„James Bond – total verstrahlt?!“ Vortrag über ionisierte Strahlen in Kinofilmen

„James Bond – total verstrahlt?!“ Vortrag über ionisierte Strahlen in Kinofilmen

Vom 9.10. bis zum 12.10.2017 kommen 250 Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland in Hannover im Rahmen der 49. Jahrestagung des Deutsch-Schweizerischen Fachverbandes für Strahlenschutz zusammen. Am 12.10.2017 findet ein öffentlicher Vortrag von Dr. Matthias Bastian zum Thema "James Bond - total verstrahlt?!" statt.

Die aktuellen Entwicklungen im Strahlenschutz stehen im Mittelpunkt der 49. Jahrestagung des Deutsch-Schweizerischen Fachverbandes für Strahlenschutz, deren Organisation und Durchführung maßgeblich vom Institut für Radioökologie und Strahlenschutz der Leibniz Universität Hannover mitverantwortet werden. Vom 9. bis zum 12. Oktober 2017 kommen 250 Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland im Hotel Wienecke XI., Hildesheimer Straße 380, in Hannover zusammen, um die aktuellen Entwicklungen im Strahlenschutz unter dem Motto „Das neue Strahlenschutzrecht – Expositionssituationen und Entsorgung“ zu diskutieren.

Kooperationspartner der Jahrestagung ist die Forschungsplattform „ENTRIA - Entsorgungsoptionen für radioaktive Reststoffe: Interdisziplinäre Analysen und Entwicklung von Bewertungsgrundlagen“. Weitere Informationen zur Tagung gibt es unter www.jahrestagung-2017.fs-ev.org.

Für Donnerstag, 12. Oktober 2017, ist ein Vortrag im Leibnizhaus, Holzmarkt 4-6 in Hannover, geplant, zu dem auch die Öffentlichkeit eingeladen ist. Dr. Matthias Bastian, Landesanstalt für Personendosimetrie und Strahlenschutzausbildung Berlin, spricht über die Darstellung von Strahlung in Kinofilmen. Der Abendvortrag mit dem Titel „James Bond – total verstrahlt?! Strahlenschutz im Kinofilm“ beginnt um 19 Uhr und setzt sich mit bekannten Filmen wie dem legendären James-Bond-Streifen „Goldfinger“, „Zurück in die Zukunft“ oder auch „Stirb Langsam 5“ auseinander. Ein Thema sind auch die zahlreichen Horrorfilme, in denen durch ionisierende Strahlung entweder Superhelden (z.B. der Hulk) oder riesenhafte Tiere geschaffen werden (z.B. „Formicula“ 1954). Im Vortrag werden einzelne Beispiele herausgegriffen und, teils mit Hilfe praktischer Experimente, daraufhin untersucht, wie manche Ideen der Drehbuchautoren sich durch die Brille des Strahlenschützers darstellen. Der Besuch des Vortrags ist kostenlos.

Quelle: Presseinformation Nr. 125/2017 der Leibniz Universität Hannover