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Ilse ter Meer Preis geht an das Projekt „Leibniz Inklusiv“

Ilse ter Meer Preis geht an das Projekt „Leibniz Inklusiv“

© Björn Klages / Hochschulbüro für ChancenVielfalt

Auszeichung für Inklusionspodcast ist mit 5.000 Euro dotiert

Alle zwei Jahre vergibt die Leibniz Universität Hannover (LUH) den Ilse ter Meer Preis. Die Auszeichnung ist für Projekte oder Initiativen aus den Bereichen Chancengleichheit, Diversität und Familienservice bestimmt und wird seit 2011 für hervorragende und nachhaltige Projekte, Einzelveranstaltungen oder Fördermaßnahmen verliehen. Dieses Mal wird das das Projekt "Leibniz Inklusiv", der Inklusionspodcast der LUH, ausgezeichnet. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Unter den vielen Einreichungen setzte sich in diesem Jahr der Podcast "Leibniz Inklusiv" von Ulrike Hepperle und Kevin Kitsch durch. Der Podcast trägt erheblich zur Inklusion an der LUH bei, indem er niedrigschwellig Themen platziert, die durch das Format einer sehr großen Gruppe von Menschen zugänglich gemacht werden. Der Präsident der LUH, Prof. Dr. Volker Epping, überreichte den Preis an Ulrike Hepperle, Vertrauensperson der Schwerbehinderten und stellvertretend für Kevin Kitsch an Sebastian Knust, Leiter des Zentrums für Hochschulsport.

Der Preis ist nach Ilse ter Meer benannt, die von 1899 bis 1996 lebte und in Hannover geboren wurde. Sie studierte von 1919 bis 1922 als erste Frau überhaupt Maschinenbau an der damaligen Technischen Hochschule in Hannover und setzte ihr Studium an der Technischen Hochschule in München fort. 1924 schloss sie ihr Studium mit einem Diplom ab und war damit die erste Diplom-Ingenieurin Deutschlands. 1925 wurde sie als erstes weibliches Mitglied im Verein Deutscher Ingenieure (VDI) aufgenommen.