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Stärkung der Zusammenarbeit mit Israel

Stärkung der Zusammenarbeit mit Israel

Unterzeichnung von Vereinbarungen mit dem Technion – Israel Institute of Technology

Die Leibniz Universität Hannover (LUH) pflegt Kontakte in Forschung und Lehre mit vier Universitäten in Israel. Vom 30. April bis zum 3. Mai 2022 haben LUH-Präsident Prof. Dr. Volker Epping und Prof. Dr. Christina von Haaren, Vizepräsidentin für Internationales und Nachhaltigkeit, den niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, und Staatssekretärin Dr. Sabine Johannsen auf ihrer Delegationsreise nach Israel begleitet. In diesem Rahmen haben sie in Haifa am Technion - Israel Institute of Technology drei Vereinbarungen für die künftige Zusammenarbeit unterzeichnet. Die Verbindung zwischen LUH und Technion besteht bereits seit 2005 und wird künftig weiter gestärkt.

Kooperation zwischen Hannover und Haifa

In einem "Memorandum of Understanding" geben LUH und Technion der akademischen Zusammenarbeit einen festen Rahmen. "Wir wollen wissenschaftliche Verbindungen ausbauen, die akademische Zusammenarbeit erleichtern, Bildungschancen verbessern, das Bildungs- und Forschungsumfeld bereichern und das internationale und interkulturelle Verständnis fördern", sagt LUH-Präsident Volker Epping. Im Mittelpunkt der Vereinbarung stehen der Austausch von akademischen Beschäftigten und von Studierenden zwischen Hannover und Haifa sowie die Zusammenarbeit in der Forschung.

Als Ergänzung des Memorandum of Understanding wurde ein Abkommen über den Studierendenaustausch unterzeichnet, das die Kooperation in den nächsten Jahren konkret mit Leben füllen soll. Beide Universitäten können auf dieser Grundlage ausgewählte Studierende an die jeweils andere Institution entsenden, die Kurse belegen oder an Forschungsprojekten teilnehmen. Angestrebt wird ein möglichst ausgewogener Austausch von jeweils drei Studierenden pro Semester.

Weitere Partner in Niedersachsen

Ein weiteres "Memorandum of Understanding" wurde unterzeichnet zwischen dem Technion, der LUH sowie der Universität Göttingen und der Technischen Universität Braunschweig und erweitert somit die Kooperation auf eine breitere niedersächsische Basis. "Diese Vereinbarung basiert auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit und drückt das Interesse aller Partner am Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Studierenden, akademischen Informationen und Materialien aus", sagt Epping und betont: "Wir sind überzeugt, dass dadurch der Forschungs- und Bildungsprozess sowie das Verständnis der Forschenden und Studierenden füreinander an den beteiligten Institutionen verbessert werden."

Das Memorandum hat eine Laufzeit von zunächst fünf Jahren. Im Fokus stehen der Austausch von Dozierenden und Studierenden, die gemeinsame Betreuung von Abschluss- und Doktorarbeiten, die Entwicklung von Lehrplänen, der Austausch von akademischen Informationen sowie Veröffentlichungen und die Organisation von gemeinsamen Forschungsprogrammen, Konferenzen und sonstigen akademischen Austauschprogrammen. Außerdem verpflichten sich die Hochschulen, die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft zu stärken, beispielsweise durch gemeinsame Forschungsprojekte, Praktika von Studierenden in Unternehmen und Institutionen sowie weitere Aktivitäten, die die Universitäten mit der Industrie und Wirtschaft verbinden.

Kontakt: Hochschulbüro für Internationales