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Master of Science in Physics

Willkommen zum Physik-Studium in Hannover!

Wir bieten Ihnen ein englischsprachiges Master-Studium mit exzellenter Forschung in einer der schönsten Städte Deutschlands. Unsere Forschenden befassen sich schwerpunktmäßig mit den Themen:

  • Gravitationsphysik
  • Quantenoptik
  • Festkörperphysik

Mit Vorlesungen in diesen Bereichen wird die Grundlage in Ihrem Master-Studium gelegt. Im weiteren Verlauf wählen Sie ein Schwerpunktfach und erhalten durch spezialisierte Vorlesungen direkten Zugang zur Spitzenforschung. Eine einjährige Forschungsphase lehrt Sie die selbstständige und unabhängige Forschungsarbeit und schließt Ihr Master-Studium ab.

Noch nicht eingeschrieben? Hier geht es direkt zur Bewerbung.

Aufbau des Studiums

Für das Master-Studium in Physik sind zwei Jahre (4 Semester) vorgesehen. Der Zeitaufwand für das Studium beträgt 120 ECTS-Leistungspunkte (LP) zu je 30 Stunden. Die Ausbildung ist in Module aufgeteilt. Ein Modul kann mehr als eine Veranstaltung umfassen und über mehrere Semester dauern. Für jedes abgeschlossene Modul erhält man LP. Um den Master-Abschluss zu erreichen, müssen alle geforderten Module erfolgreich absolviert werden.

Die ersten beiden Semester sind für die Vertiefung in einer Fachrichtung vorgesehen, während man im dritten und vierten Semester direkt in die Forschung einsteigt. Die Abschlussnote setzt sich gewichtet aus allen erreichten Prüfungsergebnissen zusammen.

SemesterPlichtmoduleWahlpflichtmodule 

Wahlmodul

1 und 2

Seminar (3 LP)

Schlüsselkompetenzen
(4 LP*)

Ausgewähle Themen aus dem Modulkatalog (27 LP*)
inkl. Industriepraktikum möglich

Vertiefungsphase
(2 von 4, je 5 LP)

  • Fortgeschr. Festkörperphysik
  • Gravitationsphysik
  • Quantenoptik
  • Quantenfeldtheorie

 zum Beispiel

  • Chemie
  • Elektrotechnik
  • Informatik
  • BWL
  • Maschinenbau
(ein Fach, 16 LP)
3

Forschungsphase

  • Forschungspraktikum (15 LP)
  • Projektplanung (15 LP)
4Masterarbeit (30 LP)


*Englischsprachige Studierende erwerben 10 LP im Bereich der Schlüsselkompetenzen durch Sprachkurse in Deutsch. Dadurch ändern sich die zu erreichenden LP im Wahlpflichtmodul auf 21 LP.

Die offizielle Prüfungsordnung listet die geforderten Module und die Leistungen, die für einen erfolgreichen Abschluss eines Moduls notwendig sind, sowie mögliche zusätzliche Kurse auf.

Links

Motivation, Qualifikation und Studienziele

Motivation

Über 50 Master of Science in Physics werden an der Leibniz Universität jedes Jahr verliehen. Ein großer Teil der Physikerinnen und Pysiker arbeitet in der Grundlagenforschung und in den Anwendungsgebieten an der Universität selbst oder in industriellen Laboren. Ihnen ist es aufgrund ihrer vielfältigen und flexiblen Kompetenzen möglich auf Gebieten tätig zu sein, in denen sie im Studium nicht direkt ausgebildet wurden. Allgemein lässt sich sagen, dass Physikerinnen und Physiker in Berufen eingesetzt werden, in denen flexible kreative Köpfe gebraucht werden, die komplexe Probleme in verantwortungsvollen Positionen lösen können.

Qualifikationen

Experimentell: Die Fähigkeit zielführende Experimente wissenschaftlich angemessen zu planen und umzusetzen, sowie die Messergebnisse und Beobachtungen auf der Grundlage eines vertieften Verständnisses zu interpretieren.

Theoretisch: Die mathematisch-formale Analyse von beobachteten physikalischen Phänomenen, die Entwicklung, Erprobung und Anwendung numerischer Modelle und Methoden auf unterschiedlichen Abstraktionsniveaus.

Fachübergreifend: Interdisziplinäre Schlüsselkompetenzen, welche durch präzise Darstellungen und Präsentationen, durch strukturierte Problemlösung, ein effizientes Projektmanagement und die Zusammenarbeit in internationalen Teams erworben werden.

Ziele

Den Master-Abschluss im Studiengang Physik erhält man, wenn das forschungsorientierte Studienprogramm absolviert wurde. Dieses Studium kann die Studierenden bis an die vorderste Front der Forschung in der Physik führen. Das vorrangige Ziel dieses Programms ist die Entwicklung individueller Kompetenzen und einer tragfähigen Qualifikation in aktuellen Forschungsbereichen mit zukunftsweisenden Technologie-Entwicklungen, sowohl im Bereich akademischer Forschung als auch in der Industrie. Dies erfordert eine Einführung in grundlegende wissenschaftliche Arbeitsweisen, die Reflexion der eigenen Handlungsfähigkerit und eine professionelle Spezifizierung.

Spitzenforschung in den physikalischen Instituten

Institut für Gravitationsphysik

In Hannover kooperieren das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) und das Institut für Gravitationsphysik der Leibniz Universität eng miteinander. Deren Forschungsfelder rund um die Gravitationswellen-Astronomie umfassen Entwicklung und Betrieb von erdgebundenen und Weltraum-Detektoren und die Datenanalyse auf leistungstarken Großrechnern dafür. Das Institut spielt auf diesen Gebieten eine international führende Rolle.

Institut für Quantenoptik

Die Forschungsschwerpunkte des Instituts für Quantenoptik liegen in einem breiten Spektrum angewandter und grundlegender physikalischer Forschung. Experimente zur Wechselwirkung von Laserlicht und Materie führen in die Atomoptik, zur Physik ulratkurzer Laserpule und ultrakalter Quantengase und zu Anwendungen in der Medizin und Biologie und ultragenauen Quantenmetrologie. Es wird eng mit dem Laser Zentrum Hannover und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig zusammengearbeitet.

Institut für Festkörperphysik

Ein weites Feld von Themen der Festkörperphysik charakterisiert die herausragenden Forschungsziele des Instituts: Festkörper-Spektroskopie, zeitaufgelöste Spektroskopie bis in den GHz Bereich, Solarenergie, Quantentransport-Phänomene und nanostrukturierte Halbleiter. Aktuelle Forschungsthemen behandeln unter anderem den Quanten-Hall-Effekt, Dynamiken in eindimensionalen Quantendrähten und Quantenpunkten. Diese Effekte werden in verschiedenen Halbleitermaterialien untersucht und führen zu dem neuen spannenden Material "Graphene", welches neue Möglichkeiten in der Technologie eröffnet. 

Institut für Radioökologie und Strahlenschutz

Das Institut für Radioökologie und Strahlenschutz befasst sich mit der Detektion und Speziation von Radionukliden in der Umwelt, Dosisabschätzungen durch antropogene und natürliche Radionuklide, Arbeiten zur Entsorgung hochradioaktiver Abfälle und praktischem Strahlenschutz. Es werden regelmäßig Kurse zur Strahlenschutzausbildung durchgeführt. Die Forschenden des Instituts sind aktiv an der Aufarbeitung der Reaktorunfälle in Tschernobbyl und Fukushima beteiligt.

Institut für Theoretische Physik

 Am Institut für Theoretische Physik wird ein breites Spektrum der modernen theoretischen Physik untersucht: Die Theorie der kondensierten Materie mit den Methoden der Statistischen Physik, Quantenfeldtheorie und Computerphysik; die Stringtheorie mit der Quantentheorie der Gravitation; in der Quantenoptik werden zeitabhängige Phänomene in Atomen und Molekülen und ultrakalte Gase erforscht; in der Quanteninformation werden Festkörperphysik und Quantenfeldtheorie zusammengebracht. 

Promotionsstellen

  • Allgemeine Informationen über Doktorarbeiten an der Fakultät
  • Für Fragen und konkrete Themen zu den Promotionsstellen kontaktieren Sie bitte direkt die Professorinnen und Professoren der betreffenden Institute.

Vielfältiger Arbeitsmarkt

Physikerinnen und Physiker weisen eine sehr hohe Berufs- und Branchenflexibilität auf. Sie arbeiten häufig transdisziplinär an den Schnittstellen zwischen technischen und naturwissenschaftlichen Berufen. Knapp jeder zweite Physiker bzw. Physikerin ist in Ingenieurberufen oder sonstigen technisch-naturwissenschaftlichenn Expertenberufen tätig; insbesondere in hochqualifizierten IT-Berufen wie der Programmierung komplexer Prüf-Software.

Ein weiteres verbreitetes Feld sind wirtschaftswissenschaftliche Expertenberufe, etwa im Forschungs- oder Risikocontrolling oder in der Derivatenentwicklung bei Banken und Versicherungen. Ungefähr genauso viele Physikerinnen und Physiker arbeiten im öffentlichen Dienst: etwa durch Seiten- oder Quereinstieg als Lehrerin oder Lehrer an der Schule oder als wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. wissenschaflticher Mitarbeiter oder Professorin bzw. Professor an einem Lehrstuhl.

Ausgebildete Physikerinnen und Physiker sind beruflich hoch flexibel. Sie arbeiten auch in Expertenberufen, zu denen Arztberufe, Verbandsfunktionäre, technische Redakteure oder Politiker zählen. In Berufen, die nicht notwendigerweise einen akademischen Abschluss voraussetzen, behaupten sich Physiker ebenfalls am Arbeitsmarkt.

Nach Quelle: Studie "Physikerinnen und Physiker im Beruf"; Anschlussstudie für die Jahre 2005 bis 2013; im Auftrag der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e.V.; durchgeführt vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln

Hannover - studentenfreundlich, grün, sicher

Das Leben in Hannover in Stichpunkten:

  • Hauptstadt Niedersachsens mit über 500 000 Einwohnern
  • Messestadt: Die Industrie und Universität sind eng verknüpft
    Volkswagen Nutzfahrzeuge, Continental, Nord/LB, TUI, Talanx
  • Kurze Wege: Perfekte Anbindung nach Berlin, Hamburg, Göttingen per Zug, Bus, Auto
    Semesterticket: kostenlos zwischen Bergen und Meer unterwegs
  • "Grüne" Stadt mit etlichen Parks: Herrenhäuser Gärten, Maschsee, Eilenriede...
  • Lebensunterhalt zu günstigen Preisen
    Beispiel Berechnung des Studentenwerks
  • Vielfältige Freizeitgestaltung: Hochschulsport, Fußball, Wassersport, Rad fahren...

Entdecken Sie Hannover mit dem berühmten "Roten Faden". Folgen Sie der roten Linie auf ca. 4 km durch Hannovers Innenstadt und sehen Sie alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Die Leibniz Universität Hannover

1831 startete die "Höhere Gewerbeschule zu Hannover“ mit nur 64 Schülern. Heute ist die Leibniz Universität Hannover mit knapp 28.000 Studierenden die zweitgrößte Hochschule Niedersachsens. Mit weltweit über 400 Partner-Universitäten und 4 500 internationalen Studierenden ist sie weltoffen ausgerichtet. Die Leibniz Universität ist Mitglied der TU9, der Verbund der neun führenden deutschen Technischen Universitäten mit exzellenter Forschung und Lehre.

Die Leibniz Universität Hannover wurde nach dem Universalgelehrten und Wissenschftler Gottfried Wilhelm Leibniz (1664-1716) benannt, der in Hannover gelebt und gearbeitet hat.

Arrival Support

Das International Office bietet vielfältige Services und Unterstützungen für internationale Studierende an. Es hilft ihnen unter anderem bei der Wohnungssuche, bietet einen Abholservice ab dem Flughafen oder dem Hauptbahnhof Hannovers an, stellt neu angekommenden Studierenden einen "Studdy-Body" zur Seite und unterstützt sie bei administrativen Angelegenheit. Weiterhin findet zu Beginn jeden Semesters eine Orientierungswoche statt.

In jedem Semester hat das International Office ein breites Angebot an Events, Workshops und Ausflügen speziell für internationale Studierende. Sie variieren zwischen kulturellen, politischen oder historischen Themen bis hin zu einem gemeinsamen Grillen oder einer Paddel-Tour.

Finanzierung und Kosten

An der Leibniz Universität Hannover werden keine Studiengebühren erhoben! Der Semesterbeitrag enthält die Kosten für das Semesterticket und Beiträge für das Studentenwerk und den AStA.

Das International Office informiert Sie über die weiteren Kosten, die Sie für ein Studium in Deutschland aufbringen müssen; verschiedene Förderungsmöglichkeiten wie Stipendien, BafoeG und Hilfe in Notlagen; Vergünstigungen für Studierende, sowie über Wissenswertes zum Thema Jobben.

Finanzierungsmöglichkeiten

Unter den folgenden Seiten finden Sie Möglichkeiten der finanziellen Förderung.

Jobs während des Studiums

Auf der Seite zum Thema Jobben des International Office erhalten Sie Informationen über die rechtlichen Voraussetzungen und wo Sie nach einem Job suchen können.

Bewerbung

Das Master-Studium in Physik kann sowohl zum Wintersemester als auch zum Sommersemester begonnen werden.

Voraussetzungen:

  • Bachelor-Abschluss in Physik oder einem vergleichbaren Studiengang
  • Deutsch oder Englisch Kenntnisse mindestens auf B2 Level
  • Sollte der Studienabluss zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht vorliegen, müssen 150 Leistungspunkte im bisherigen Studiengang erbracht worden sein, damit die Bewerbung berücksichtigt wird.
  • Beachten Sie weitere Hinweise für internationale Studierende.

Bewerbungsschluss:

  • 15.01. zum Sommersemester
  • 15.07. zum Wintersemester
  • Bewerbung nach Bewerbungsfristende mit dem Losverfahren

Direkt zur Bewerbung

Weitere Informationen

Willkommen zum Physik-Studium in Hannover!

Wir bieten Ihnen ein englischsprachiges Master-Studium mit exzellenter Forschung in einer der schönsten Städte Deutschlands. Unsere Forschenden befassen sich schwerpunktmäßig mit den Themen:

  • Gravitationsphysik
  • Quantenoptik
  • Festkörperphysik

Mit Vorlesungen in diesen Bereichen wird die Grundlage in Ihrem Master-Studium gelegt. Im weiteren Verlauf wählen Sie ein Schwerpunktfach und erhalten durch spezialisierte Vorlesungen direkten Zugang zur Spitzenforschung. Eine einjährige Forschungsphase lehrt Sie die selbstständige und unabhängige Forschungsarbeit und schließt Ihr Master-Studium ab.

Noch nicht eingeschrieben? Hier geht es direkt zur Bewerbung.

Aufbau des Studiums

Für das Master-Studium in Physik sind zwei Jahre (4 Semester) vorgesehen. Der Zeitaufwand für das Studium beträgt 120 ECTS-Leistungspunkte (LP) zu je 30 Stunden. Die Ausbildung ist in Module aufgeteilt. Ein Modul kann mehr als eine Veranstaltung umfassen und über mehrere Semester dauern. Für jedes abgeschlossene Modul erhält man LP. Um den Master-Abschluss zu erreichen, müssen alle geforderten Module erfolgreich absolviert werden.

Die ersten beiden Semester sind für die Vertiefung in einer Fachrichtung vorgesehen, während man im dritten und vierten Semester direkt in die Forschung einsteigt. Die Abschlussnote setzt sich gewichtet aus allen erreichten Prüfungsergebnissen zusammen.

SemesterPlichtmoduleWahlpflichtmodule 

Wahlmodul

1 und 2

Seminar (3 LP)

Schlüsselkompetenzen
(4 LP*)

Ausgewähle Themen aus dem Modulkatalog (27 LP*)
inkl. Industriepraktikum möglich

Vertiefungsphase
(2 von 4, je 5 LP)

  • Fortgeschr. Festkörperphysik
  • Gravitationsphysik
  • Quantenoptik
  • Quantenfeldtheorie

 zum Beispiel

  • Chemie
  • Elektrotechnik
  • Informatik
  • BWL
  • Maschinenbau
(ein Fach, 16 LP)
3

Forschungsphase

  • Forschungspraktikum (15 LP)
  • Projektplanung (15 LP)
4Masterarbeit (30 LP)


*Englischsprachige Studierende erwerben 10 LP im Bereich der Schlüsselkompetenzen durch Sprachkurse in Deutsch. Dadurch ändern sich die zu erreichenden LP im Wahlpflichtmodul auf 21 LP.

Die offizielle Prüfungsordnung listet die geforderten Module und die Leistungen, die für einen erfolgreichen Abschluss eines Moduls notwendig sind, sowie mögliche zusätzliche Kurse auf.

Links

Motivation, Qualifikation und Studienziele

Motivation

Über 50 Master of Science in Physics werden an der Leibniz Universität jedes Jahr verliehen. Ein großer Teil der Physikerinnen und Pysiker arbeitet in der Grundlagenforschung und in den Anwendungsgebieten an der Universität selbst oder in industriellen Laboren. Ihnen ist es aufgrund ihrer vielfältigen und flexiblen Kompetenzen möglich auf Gebieten tätig zu sein, in denen sie im Studium nicht direkt ausgebildet wurden. Allgemein lässt sich sagen, dass Physikerinnen und Physiker in Berufen eingesetzt werden, in denen flexible kreative Köpfe gebraucht werden, die komplexe Probleme in verantwortungsvollen Positionen lösen können.

Qualifikationen

Experimentell: Die Fähigkeit zielführende Experimente wissenschaftlich angemessen zu planen und umzusetzen, sowie die Messergebnisse und Beobachtungen auf der Grundlage eines vertieften Verständnisses zu interpretieren.

Theoretisch: Die mathematisch-formale Analyse von beobachteten physikalischen Phänomenen, die Entwicklung, Erprobung und Anwendung numerischer Modelle und Methoden auf unterschiedlichen Abstraktionsniveaus.

Fachübergreifend: Interdisziplinäre Schlüsselkompetenzen, welche durch präzise Darstellungen und Präsentationen, durch strukturierte Problemlösung, ein effizientes Projektmanagement und die Zusammenarbeit in internationalen Teams erworben werden.

Ziele

Den Master-Abschluss im Studiengang Physik erhält man, wenn das forschungsorientierte Studienprogramm absolviert wurde. Dieses Studium kann die Studierenden bis an die vorderste Front der Forschung in der Physik führen. Das vorrangige Ziel dieses Programms ist die Entwicklung individueller Kompetenzen und einer tragfähigen Qualifikation in aktuellen Forschungsbereichen mit zukunftsweisenden Technologie-Entwicklungen, sowohl im Bereich akademischer Forschung als auch in der Industrie. Dies erfordert eine Einführung in grundlegende wissenschaftliche Arbeitsweisen, die Reflexion der eigenen Handlungsfähigkerit und eine professionelle Spezifizierung.

Spitzenforschung in den physikalischen Instituten

Institut für Gravitationsphysik

In Hannover kooperieren das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) und das Institut für Gravitationsphysik der Leibniz Universität eng miteinander. Deren Forschungsfelder rund um die Gravitationswellen-Astronomie umfassen Entwicklung und Betrieb von erdgebundenen und Weltraum-Detektoren und die Datenanalyse auf leistungstarken Großrechnern dafür. Das Institut spielt auf diesen Gebieten eine international führende Rolle.

Institut für Quantenoptik

Die Forschungsschwerpunkte des Instituts für Quantenoptik liegen in einem breiten Spektrum angewandter und grundlegender physikalischer Forschung. Experimente zur Wechselwirkung von Laserlicht und Materie führen in die Atomoptik, zur Physik ulratkurzer Laserpule und ultrakalter Quantengase und zu Anwendungen in der Medizin und Biologie und ultragenauen Quantenmetrologie. Es wird eng mit dem Laser Zentrum Hannover und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig zusammengearbeitet.

Institut für Festkörperphysik

Ein weites Feld von Themen der Festkörperphysik charakterisiert die herausragenden Forschungsziele des Instituts: Festkörper-Spektroskopie, zeitaufgelöste Spektroskopie bis in den GHz Bereich, Solarenergie, Quantentransport-Phänomene und nanostrukturierte Halbleiter. Aktuelle Forschungsthemen behandeln unter anderem den Quanten-Hall-Effekt, Dynamiken in eindimensionalen Quantendrähten und Quantenpunkten. Diese Effekte werden in verschiedenen Halbleitermaterialien untersucht und führen zu dem neuen spannenden Material "Graphene", welches neue Möglichkeiten in der Technologie eröffnet. 

Institut für Radioökologie und Strahlenschutz

Das Institut für Radioökologie und Strahlenschutz befasst sich mit der Detektion und Speziation von Radionukliden in der Umwelt, Dosisabschätzungen durch antropogene und natürliche Radionuklide, Arbeiten zur Entsorgung hochradioaktiver Abfälle und praktischem Strahlenschutz. Es werden regelmäßig Kurse zur Strahlenschutzausbildung durchgeführt. Die Forschenden des Instituts sind aktiv an der Aufarbeitung der Reaktorunfälle in Tschernobbyl und Fukushima beteiligt.

Institut für Theoretische Physik

 Am Institut für Theoretische Physik wird ein breites Spektrum der modernen theoretischen Physik untersucht: Die Theorie der kondensierten Materie mit den Methoden der Statistischen Physik, Quantenfeldtheorie und Computerphysik; die Stringtheorie mit der Quantentheorie der Gravitation; in der Quantenoptik werden zeitabhängige Phänomene in Atomen und Molekülen und ultrakalte Gase erforscht; in der Quanteninformation werden Festkörperphysik und Quantenfeldtheorie zusammengebracht. 

Promotionsstellen

  • Allgemeine Informationen über Doktorarbeiten an der Fakultät
  • Für Fragen und konkrete Themen zu den Promotionsstellen kontaktieren Sie bitte direkt die Professorinnen und Professoren der betreffenden Institute.

Vielfältiger Arbeitsmarkt

Physikerinnen und Physiker weisen eine sehr hohe Berufs- und Branchenflexibilität auf. Sie arbeiten häufig transdisziplinär an den Schnittstellen zwischen technischen und naturwissenschaftlichen Berufen. Knapp jeder zweite Physiker bzw. Physikerin ist in Ingenieurberufen oder sonstigen technisch-naturwissenschaftlichenn Expertenberufen tätig; insbesondere in hochqualifizierten IT-Berufen wie der Programmierung komplexer Prüf-Software.

Ein weiteres verbreitetes Feld sind wirtschaftswissenschaftliche Expertenberufe, etwa im Forschungs- oder Risikocontrolling oder in der Derivatenentwicklung bei Banken und Versicherungen. Ungefähr genauso viele Physikerinnen und Physiker arbeiten im öffentlichen Dienst: etwa durch Seiten- oder Quereinstieg als Lehrerin oder Lehrer an der Schule oder als wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. wissenschaflticher Mitarbeiter oder Professorin bzw. Professor an einem Lehrstuhl.

Ausgebildete Physikerinnen und Physiker sind beruflich hoch flexibel. Sie arbeiten auch in Expertenberufen, zu denen Arztberufe, Verbandsfunktionäre, technische Redakteure oder Politiker zählen. In Berufen, die nicht notwendigerweise einen akademischen Abschluss voraussetzen, behaupten sich Physiker ebenfalls am Arbeitsmarkt.

Nach Quelle: Studie "Physikerinnen und Physiker im Beruf"; Anschlussstudie für die Jahre 2005 bis 2013; im Auftrag der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e.V.; durchgeführt vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln

Hannover - studentenfreundlich, grün, sicher

Das Leben in Hannover in Stichpunkten:

  • Hauptstadt Niedersachsens mit über 500 000 Einwohnern
  • Messestadt: Die Industrie und Universität sind eng verknüpft
    Volkswagen Nutzfahrzeuge, Continental, Nord/LB, TUI, Talanx
  • Kurze Wege: Perfekte Anbindung nach Berlin, Hamburg, Göttingen per Zug, Bus, Auto
    Semesterticket: kostenlos zwischen Bergen und Meer unterwegs
  • "Grüne" Stadt mit etlichen Parks: Herrenhäuser Gärten, Maschsee, Eilenriede...
  • Lebensunterhalt zu günstigen Preisen
    Beispiel Berechnung des Studentenwerks
  • Vielfältige Freizeitgestaltung: Hochschulsport, Fußball, Wassersport, Rad fahren...

Entdecken Sie Hannover mit dem berühmten "Roten Faden". Folgen Sie der roten Linie auf ca. 4 km durch Hannovers Innenstadt und sehen Sie alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Die Leibniz Universität Hannover

1831 startete die "Höhere Gewerbeschule zu Hannover“ mit nur 64 Schülern. Heute ist die Leibniz Universität Hannover mit knapp 28.000 Studierenden die zweitgrößte Hochschule Niedersachsens. Mit weltweit über 400 Partner-Universitäten und 4 500 internationalen Studierenden ist sie weltoffen ausgerichtet. Die Leibniz Universität ist Mitglied der TU9, der Verbund der neun führenden deutschen Technischen Universitäten mit exzellenter Forschung und Lehre.

Die Leibniz Universität Hannover wurde nach dem Universalgelehrten und Wissenschftler Gottfried Wilhelm Leibniz (1664-1716) benannt, der in Hannover gelebt und gearbeitet hat.

Arrival Support

Das International Office bietet vielfältige Services und Unterstützungen für internationale Studierende an. Es hilft ihnen unter anderem bei der Wohnungssuche, bietet einen Abholservice ab dem Flughafen oder dem Hauptbahnhof Hannovers an, stellt neu angekommenden Studierenden einen "Studdy-Body" zur Seite und unterstützt sie bei administrativen Angelegenheit. Weiterhin findet zu Beginn jeden Semesters eine Orientierungswoche statt.

In jedem Semester hat das International Office ein breites Angebot an Events, Workshops und Ausflügen speziell für internationale Studierende. Sie variieren zwischen kulturellen, politischen oder historischen Themen bis hin zu einem gemeinsamen Grillen oder einer Paddel-Tour.

Finanzierung und Kosten

An der Leibniz Universität Hannover werden keine Studiengebühren erhoben! Der Semesterbeitrag enthält die Kosten für das Semesterticket und Beiträge für das Studentenwerk und den AStA.

Das International Office informiert Sie über die weiteren Kosten, die Sie für ein Studium in Deutschland aufbringen müssen; verschiedene Förderungsmöglichkeiten wie Stipendien, BafoeG und Hilfe in Notlagen; Vergünstigungen für Studierende, sowie über Wissenswertes zum Thema Jobben.

Finanzierungsmöglichkeiten

Unter den folgenden Seiten finden Sie Möglichkeiten der finanziellen Förderung.

Jobs während des Studiums

Auf der Seite zum Thema Jobben des International Office erhalten Sie Informationen über die rechtlichen Voraussetzungen und wo Sie nach einem Job suchen können.

Bewerbung

Das Master-Studium in Physik kann sowohl zum Wintersemester als auch zum Sommersemester begonnen werden.

Voraussetzungen:

  • Bachelor-Abschluss in Physik oder einem vergleichbaren Studiengang
  • Deutsch oder Englisch Kenntnisse mindestens auf B2 Level
  • Sollte der Studienabluss zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht vorliegen, müssen 150 Leistungspunkte im bisherigen Studiengang erbracht worden sein, damit die Bewerbung berücksichtigt wird.
  • Beachten Sie weitere Hinweise für internationale Studierende.

Bewerbungsschluss:

  • 15.01. zum Sommersemester
  • 15.07. zum Wintersemester
  • Bewerbung nach Bewerbungsfristende mit dem Losverfahren

Direkt zur Bewerbung

Weitere Informationen